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Arbeiter im Wasserschutz

Umsetzung einer Schulung für 100 Mitarbeitende – von A bis Z

Der erste Schritt: Die Zielgruppenanalyse

Für einen Industriekunden haben wir ein Projekt zur Umsetzung einer gesetzlich vorgeschriebenen Schulung zum Thema Abwasserschutzverordnung (AwSV) realisiert. Ausgangspunkt war die Zielgruppenanalyse: Gemeinsam mit dem Kunden wurde geprüft, welche Mitarbeitenden geschult werden mussten. Da die AwSV alle Personen einbezieht, die mit wassergefährdenden Stoffen oder entsprechenden Anlagen in Kontakt kommen können, war eine sorgfältige Auswahl entscheidend.

Passgenaue Inhalte durch Stoffsammlung

Im nächsten Schritt haben wir eine strukturierte Stoffsammlung erstellt. Hierbei wurden gesetzliche Vorgaben mit den betrieblichen Abläufen verknüpft, um praxisnahe und verständliche Inhalte zu gewährleisten. Ziel war es, den Mitarbeitenden nicht nur Regelwerke vorzulegen, sondern konkrete Handlungsanleitungen für den Alltag zu geben.

Materialerstellung mit Praxisfokus

Auf dieser Basis erfolgte die Materialerstellung: Präsentationen, Handouts, Quizformate und interaktive Elemente wurden entwickelt. Besondere Schwerpunkte lagen auf Vorfallverhinderung und den organisatorischen wie technischen Maßnahmen zum Schutz der Gewässer. Hierbei wurden die vom Kunden zur Verfügung gestellten Betriebsanweisungen exemplarisch mit einbezogen. Damit war sichergestellt, dass die Inhalte nicht nur informativ, sondern auch motivierend und praxisrelevant waren.

Durchführung

Damit alle relevanten Mitarbeitenden erreicht wurden, haben wir gemeinsam mit den Fachbereichen das Einladungsmanagement übernommen. Von der offiziellen Einladung bis zur Erinnerung an die Pflichtteilnahme haben wir den gesamten Kommunikationsprozess organisiert – für eine hohe Beteiligung und einen störungsfreien Ablauf.

Die Schulung selbst wurde vor Ort durchgeführt. Eine Besonderheit war die Schulung von Mitarbeitenden der im Schichtbetrieb arbeitenden Gruppen am Arbeitsplatz. Im Mittelpunkt stand der Dialog: Neben der Vermittlung der Kerninhalte wurden Fragen beantwortet, Fallbeispiele diskutiert und die Teilnehmenden durch interaktive Formate aktiv eingebunden. So konnte Wissen nicht nur vermittelt, sondern auch nachhaltig verankert werden.

Auch das Verhalten im Alltag, die Beachtung von möglichen Gefährdungen und deren Beseitigung, wurde anhand von Beispielen aus der Praxis geübt.

Nach Abschluss der Schulungen lag dem Kunden die Dokumentation für die zuständige Aufsichtsbehörde vor. Der Kunde konnte somit nachweisen, dass alle Mitarbeitenden geschult und die gesetzlichen Vorgaben erfüllt wurden.

Fazit: Ganzheitliche Projektbetreuung

Das Projekt verdeutlicht, wie wir unsere Kunden von der Analyse über die Konzeption bis hin zu Umsetzung und Nachbereitung begleiten. Das Ergebnis: eine rechtssichere, praxisnahe und von den Teilnehmenden positiv aufgenommene Schulung.